Am Stachus beginnt die innerstädtische Fußgängerzone die sich über die Neuhauser Straße und die Kaufingerstraße bis zum Marienplatz erstreckt. Der umgangssprachliche Name Stachus leitet sich ab von einem Gastwirt namens Eustachius Föderl der an diesem Platz seit 1755 im Bereich der heutigen Galeria Kaufhof ein Gasthaus namens Stachusgarten betrieb.
Offiziell ist der Platz nach dem Kurfürsten Karl Theodor benannt, der hier den Festungsgürtel sprengte und die Stadterweiterung anregte. Da der Pfälzer Kurfürst bei den Münchnern äußerst unbeliebt war, verwenden die Münchner bis heute die Bezeichnung Stachus und nicht die offizielle Bezeichnung Karlsplatz.
Die den Platz begrenzenden Rondellbauten wurden in den Jahren 1899 bis 1902 von Gabriel von Seidl erbaut, angeregt durch die Architektur der Diokletiansthermen in Rom. Im Zentrum des Stachus steht der Stachusbrunnen.
Im virtuellen München ist der Stachus ein beliebter Ort für Veranstaltungen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Am Stachus hält auch unsere S-Bahn.
Ort: München 53/128/41








